Partei
Wo immer die Deutsche Zentrumspartei in den Parlamenten vertreten war, hat sie in Gesetzgebung und Verwaltung die christlichen Grundwerte mit Erfolg zur Geltung gebracht:
- Auf Antrag Max von Galen, ein Neffe des Mainzer Bischofs Ketteler, wurde die "Soziale Frage" erstmals in breiter Form zum Gegenstand der Verhandlungen im Reichstag gemacht und in der Gesetzgebung auf die "Soziale Gerechtigkeit" hingearbeitet.
- Erstmals wurde 1922 unter maßgeblicher Beteiligung der Zentrumsabgeordneten Agnes Neuhaus ein Reichsgesetz zur Jugendwohlfahrt verabschiedet.
- Mit ihrem Reichsminister Dr. Heinrich Brauns wurde 1927 die Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung eingeführt.
- An der "Beratenden Landesversammlung" von Rheinland-Pfalz nahmen einige Zentrumsabgeordnete teil und gestalteten die Landesverfassung unseres Landes mit.
- Im Frankfurter Wirtschaftsrat hat die Deutsche Zentrumspartei anstelle der "Freien Marktwirtschaft" eine Soziale Marktwirtschaft verlangt, die zu den größten und bedeutendsten Errungenschaften der jüngeren Geschichte gehört.
Viele Abgeordneter der Zentrumspartei sind in schwierigen Zeiten mutig für christliche Werte in Staat und Gesellschaft eingetreten, wie beispielsweise der aus Trier stammende Kaplan Dasbach.
... es ist Zeit für uns!
In Verantwortung vor Gott nehmen wir den Auftrag an, Politik zu gestalten in Orientierung an der christlichen Soziallehre.
Dies bedeutet für uns:
Achtung und Wahrung der Würde des menschlichen Lebens von seinem Anfang bis zu seinem Ende,
Beachtung des allen Menschen innewohnenden Gesetzes (Naturrecht), Schutz der Ehe und Familie als kleinste Einheit der Gemeinschaft und verantwortungsvoller Umgang mit der Schöpfung,
Christlich soziale Wertorientierung als Maßstab des politischen Handelns, damit alle in Frieden und Freiheit leben können.
Aus christlicher Verantwortung: Gemeinsam für unser Land